Tag 7 | Zelten zu dritt und Papa allein im Bus

WOW! Unglaublich spät für unsere Verhältnisse, um 8:30 Uhr stehen wir auf. Ich schrecke hoch. Wir wollten doch zu den Fischern am Hafen. Schnell ziehen wir uns an und gehen los. Der Hafen ist nicht weit von unserem Campingplatz entfernt und wir ergattern trotz “später” Stunde noch einen 900g Dorsch für 26 Sloti, umgerechnet ca. 6,-€. Ralf freut sich schon die ganze Zeit auf frischen Fisch. Ich kann mittlerweile sehr gut und gerne darauf verzichten. Zurück vom Hafen gibt es erst einmal Müsli zum Frühstück.

Mittags gibt es vegane Pfannkuchen mit Buchweizenmehl, eine super glutenfreie Alternative zu Weizen & Co - reich an Eisen, Magnesium und Zink - auch Pizza gelingt damit. Anderes Gebäck gelingt im Verhältnis 1:2 mit glutenhaltigem Mehl. Buchweizen ist ein Pseudogetreide. Für den Pfannkuchenteig verwende ich gerne auch Hafermilch und Eiersatz.

Ich stelle fest, das es besser ist, Pfannkuchen zu Hause zu machen. Oder hab ich noch nicht das richtige Eqipement gefunden? So dauert es doch seine Zeit und ich bange um den Glasflaschenverbrauch... Beim Campen wird immer wieder ganz nebenbei viel deutlicher, wieviel Energie oder Wasser man so im Alltag verbraucht. Wenn du es vorher noch nicht warst: danach bist du auf jeden Fall richtig sensibilisiert.

Wir bauen unser Vaude Familienzelt auf. Es ist riesig. Und ich freu mich riesig, endlich windgeschützt draußen im Vorzelt sitzen zu können.

Abends grillen wir Dorsch, Pilze, Paprika und Kartoffeln in der Feuerschale. Es schmeckt allen herrlich. Papa hütet nachts den Bus. Ich schlafe mit den Kindern im Zelt. Es ist natürlich sehr spannend für beide und sie schlafen tatsächlich sehr gut in Ihrer Kammer. Ich liege ab 3:30 Uhr wach... der Wind wütet mit dem Regen um die Wette. Ralf hatte auch nicht die beste Nacht, wie er mir am nächsten Morgen berichtet. Es scheint ein fauler Tag zu werden ;-)


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